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Ernährung, Umwelt und Epigenetik
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Stephan



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BeitragVerfasst am: 17.06.2007, 14:26    Titel: Ernährung, Umwelt und Epigenetik Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

wir hatten es im Faden "Nahrung als Motor der Evolution" von der Epigenetik und vom preisgekrönten Buch "Intelligente Zellen" von Bruce H. Lipton:
http://www.rohkostszene.de/nahrung-als-motor-der-evolution-t372.html
Wer dazu googelt, findet einige interessante Buchbesprechungen.

Heute erschien nun in der NZZ am Sonntag ein guter Artikel zur Epigenetik:
http://www.nzz.ch/2007/06/17/ws/articleF9HE3.html

Da der Artikel dort wohl nur vorübergehend zugänglich sein wird, hier einige Auszüge:

Zitat:
Lumey fand zum Beispiel heraus, dass Frauen, die während des Hungerwinters schwanger geworden waren, Kinder mit unterdurchschnittlichem Geburtsgewicht zur Welt brachten. Das allein ist zwar nicht erstaunlich. Denn in Zeiten des Überflusses haben Babys bei der Geburt tendenziell ein grösseres Gewicht, als wenn die Mutter Hunger gelitten hätte. Weit überraschender aber war folgender Befund: Diese klein geborenen Kinder brachten eine Generation später erneut kleine Kinder zur Welt - obwohl es längst wieder reichlich zu essen gab. Es schien fast, als hätten sich die widrigen Lebensumstände der Grosseltern auf die Enkelgeneration vererbt.


Fazit: Umwelteinflüsse wie die Ernährung beeinflussen also die Expression des Genoms über Generationen hinweg. Informationen werden nicht nur über die Gene (DNA-Code) an die Folgegenerationen weitergegeben, sondern auch über die Zellen, die Gewebe, das ganze System Mensch.

Zitat:
Das verblüffende Resultat: Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Ernährungslage eines jungen Mannes und der Lebenserwartung seiner Enkel. So erkrankten die Enkel öfter an Gefässkrankheiten und starben früher, wenn ihre Grossväter in der Vorpubertät reichlich zu essen gehabt hatten. Umgekehrt lebten sie länger, wenn ihre Grossväter Missernten und Nahrungsmittelknappheit hatten erleiden müssen. «Die Lebensumstände unserer Grosseltern prägen unser Leben, selbst wenn inzwischen völlig andere Bedingungen vorherrschen», erklärt Bygren.


Unsere Lebensweise und wie wir uns ernähren hat also Einfluss auf unsere Nachkommen. Bruce H. Lipton zeigt in seinem Buch, dass dasselbe auch darauf zutrifft, wie wir empfinden, fühlen und denken; noch viel eindrücklicher zeigt dies allerdings Dr. Arthur Janov in seinen Büchern.

Zitat:
Einen der eindrücklichsten Belege dafür, wie Umwelteinflüsse das Leben der Nachkommen prägen, präsentierte Randy Jirtle von der Duke University. Er untersuchte einen Mäusestamm mit einer Variante des Agouti-Gens. Dieses verdammt die Mäuse zu einem kurzen Leben: Sie sind übergewichtig, anfällig für Diabetes und sterben jung. Mit einer kleinen Änderung in der Diät gelang es jedoch, die Mäuse von ihrem genetischen Schicksal zu befreien: Bekamen die trächtigen Mäuse zusätzlich Folsäure und Vitamin B12, brachten sie schlanke, langlebige Junge zur Welt.

Das Erstaunliche war: Am Agouti- Gen selber hatte sich gar nichts verändert - die Gensequenz, die man als Basis vererbbarer Eigenschaften erachtet, war noch immer die gleiche. An die Erbsubstanz hatte sich lediglich ein kleines Molekül angelagert - und dies hatte zur Folge gehabt, dass das Agouti-Gen nicht mehr aktiv war. «Wir konnten zum ersten Mal zeigen, dass man mit Ernährung allein die Gen-Aktivität verändern und damit die Krankheitsanfälligkeit der Nachkommen beeinflussen kann», sagt Jirtle.


Und dies ist nun wirklich der Hammer: der erste saubere Nachweis dafür, dass die Art der Ernährung die Gen-Aktivität, die Expression des Genoms, direkt beeinflusst!

Ich war schon lange der Ansicht, das so Manches, was als genetisch determiniert verkauft wird, dies in Tat und Wahrheit nicht ist und sich somit grundsätzlich auch verändern lässt - obiges Experiment liefert ein erstes Beispiel dafür.

Zitat:
Mit anderen Worten: Vererbung ist mehr als die Summe der Gene. Auch Lebensumstände und Essgewohnheiten können sich auf die Nachkommen auswirken. Epigenetik heisst der Zweig der Genforschung, der sich mit der Wirkung der Umwelt auf die Gene befasst. «Gene sind nur der Text», sagt Ueli Grossniklaus, Epigenetiker an der Universität Zürich, «es kommt darauf an, was mit ihnen gemacht wird.»


Machen wir mit einer naturbelassenen, lebendigen Nahrung das Beste draus!

Gruss, Stephan
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Stephan



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BeitragVerfasst am: 12.08.2007, 17:51    Titel: Wie Denken die Evolution beeinflusst Antworten mit Zitat

Ich bin soeben auf die Besprechung eines Buches gestossen, dessen Inhalt hervorragend zum Thema Epigenetik sowie dem Buch "Intelligente Zellen" von Bruce H. Lipton passt. Der Autor Wolfgang Wieser vertritt darin eine ganzheitliche Sichtweise, die mir sehr gefällt.

Hier der Buchtitel:
Wolfgang Wieser: "Gehirn und Genom. Ein neues Drehbuch für die Evolution". Verlag C.H. Beck München, 2007, 285 Seiten

Hier eine Buchbesprechung:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/617977/

Hier ein Ausschnitt aus einer Besprechung in der NZZ am Sonntag von heute 12. August 2007 (fette Hervorhebungen stammen von mir):

Zitat:
Neben der phylogenetischen und der kulturellen Evolution spielt laut Wieser noch eine dritte Kraft eine Hauptrolle, die epigenetische Evolution. Sie greift während der Embryonalentwicklung ins Geschehen ein und bildet das Bindeglied zwischen den Evolutionsprozessen auf der genomischen Ebene und auf jener des Gehirns. Obwohl das Erbgut die exakte Bauanleitung eines Organismus bereitstellt, besteht bei der Umsetzung vom Genotyp zum Phänotyp (dem Individuum) infolge unzähliger Modulationsmöglichkeiten während der Entwicklung eine grosse Plastizität. Dadurch entstehen Freiräume, die den sich entwickelnden Zelllinien eine Anpassung an die Bedingungen im embryonalen Umfeld ermöglichen. Auf diese Weise selektiert die epigenetische Evolution in den verschiedenen Geweben jeweils jene Zellverbände, die aufgrund ihrer Eigenschaften mit dem inneren Milieu am besten zurechtkommen.

Erst die Integration aller drei genannter Akteure - phylogenetische, epigenetische und kulturelle Evolution - und der Bühnen, auf denen sie auftreten - Genom, Entwicklung, Gehirn - in eine umfassende Theorie ermöglicht nach Wiesers Ansicht eine ganzheitliche und differenzierte Betrachtungsweie der Evolution.


Das Bild wird vollständiger ...

Grüsse, Stephan
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sitkar



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BeitragVerfasst am: 12.08.2007, 21:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stephan,

jeder Züchter weiß um diese Tatsache, daß jede 2. Generation für eine gezielte Züchtung relevant ist. Ist also nichts Neues, wenn jeweils die Enkel-Generation das Erbe übernimmt. So ist der Spruch: "Ach, ganz die/der Mama/Papa" völlig verkehrt!

Daß der Nachwuchs kleiner wird bei weniger üppiger Nahrung ist auch als eine Art Evolutionsschritt zu betrachten. Hat also nichts damit zu tun, daß das Ungeborene schlechter ernährt wurde sondern damit, daß der "kleinere" Nachwuchs mit dem Umstand der schlechteren Versorgung leichter umgehen kann. Mit anderen Worten: der Nachwuchs wird also nicht kleiner, weil er nichts abbekam sondern er wird kleiner, damit er in Zukunft mit weniger auskommt.

Die Natur kennt aber auch keinen Perfektionismus. Wieviel Fehler sie zu machen in der Lage ist, sieht man ja am Beispiel Mensch Wink

LG Sitkar
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exciplex



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BeitragVerfasst am: 13.08.2007, 10:15    Titel: Antworten mit Zitat

sitkar hat Folgendes geschrieben:

Die Natur kennt aber auch keinen Perfektionismus. Wieviel Fehler sie zu machen in der Lage ist, sieht man ja am Beispiel Mensch Wink


so einen dummen satz kann man nur als gotteslästerung auffassen... Rolling Eyes
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Gerald
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BeitragVerfasst am: 13.08.2007, 10:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sitkar, winke

Zitat:
Die Natur kennt aber auch keinen Perfektionismus. Wieviel Fehler sie zu machen in der Lage ist, sieht man ja am Beispiel Mensch


Es mag zwar jetzt arrogant klingen, aber ich seh mich nicht als Fehler. Razz Wink nono Und viele andere Menschen auch nicht. Mr. Green

Jeder Mensch hat sich selbst zu dem gemacht, was er jetzt ist.

Liebe Grüße,
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sitkar



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BeitragVerfasst am: 13.08.2007, 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

exciplex hat Folgendes geschrieben:
sitkar hat Folgendes geschrieben:

Die Natur kennt aber auch keinen Perfektionismus. Wieviel Fehler sie zu machen in der Lage ist, sieht man ja am Beispiel Mensch Wink


so einen dummen satz kann man nur als gotteslästerung auffassen... Rolling Eyes


Hm, was hier dumm ist, bleibt die Frage ... oder auch nicht!

Selbstverständlich sollten wir Gott für all die Geiselnahmen, die Terroranschläge u.a. danken ... nichts scheint natürlicher als das... Rolling Eyes
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sitkar



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BeitragVerfasst am: 13.08.2007, 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gerald,

selbstverständlich bezog sich meine Aussage nicht auf die Menschheit, sondern auf den Menschen schlechthin. Hier gibt es in Form dessen, was anderen Menschen schadet genügend Beispiele. Ich habe mit keiner Silbe ausgedrückt, daß ich alle Menschen über einen Kamm schere.

In dem Ausmaß, wie manche Menschen mit ihren Mitmenschen umgehen, kann ich leider nur einen Fehler erkennen und keinen Gotteswillen. Wenngleich so manche dies verblendet gerne mit anderen Augen sehen möchten.

Und ... Ausnahmen bestätigen doch die Regel, oder?

lg sitkar
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Linos



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BeitragVerfasst am: 13.08.2007, 12:37    Titel: Antworten mit Zitat

Die Fehler am Menschen kommen doch wohl mit daher, dass er sich sozusagen aus der Evolution ausgeklingt hat.
Jedes geistig oder körperlich behinderte Neugeborene einschließlich Meiner wurden früher einfach verscharrt.
In unserem Klosterkrankenhaus hier haben da angeblich die Nonnen etwas nachgeholfen um das Leid zu verringern.
Was hat das überhaupt mit Gott zu tun? Auf jedenfall hat der liebe Gott sehr viel Humor, auch wenn ich ihn nicht verstehe.


---Jeder Mensch hat sich selbst zu dem gemacht, was er jetzt ist----
Das ich davon nichts mehr weiß?
Zumindest als er Eigenverantwortung übernommen hat. Aber Babies, Kinder ?
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Gerald
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BeitragVerfasst am: 13.08.2007, 12:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sitkar,

Zitat:
selbstverständlich bezog sich meine Aussage nicht auf die Menschheit, sondern auf den Menschen schlechthin. Hier gibt es in Form dessen, was anderen Menschen schadet genügend Beispiele. Ich habe mit keiner Silbe ausgedrückt, daß ich alle Menschen über einen Kamm schere.


Ach so, im ersten Moment ist es bei mir so angekommen. Rolling Eyes

Zitat:
In dem Ausmaß, wie manche Menschen mit ihren Mitmenschen umgehen, kann ich leider nur einen Fehler erkennen und keinen Gotteswillen.


Ich denke, das ist Ansichtssache.
Meine Meinung ist, dass man dafür nicht Gott verantworlich machen sollte. Ich finde es auch falsch, zu denken, Gott wird das schon machen. Nein, Gott möchte, dass wir selbst das machen, er unterstützt uns dann, wenn es nötig ist. Meine Meinung
Wie bei Krankheiten: Ein Fingerzeig, dass wir falsch leben. Jetzt müssen wir unser leben selbst umkrempeln, Gott wird uns den Weg dann zeigen, gehen müssen WIR ihn.
Krank sein, beten, dass man wieder gesund wird ohne sein Leben zu ändern, das funktioniert nur selten, so meine Meinung.

Schwieriges Thema, bei dem die Meinungen mit Sicherheit deutlich auseinander gehen. Razz

Zitat:
Und ... Ausnahmen bestätigen doch die Regel, oder?


Das auf jeden Fall!

Liebe Grüße,
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Gerald
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BeitragVerfasst am: 13.08.2007, 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Linos,

Dass dies ein schwieriges Thema ist, ist klar.

Mit meinem Satz: ---Jeder Mensch hat sich selbst zu dem gemacht, was er jetzt ist----

meinte ich, den erwachsenen Menschen, der jetzt einen bestimmten Charakter hat.
Mir ist natürlich vollkommen klar, dass gerade Eltern durch evtl. Fehlverhalten einen großen Einfluss auf das spätere Leben haben.
Jedoch sobald es jemanden gelingt aus dem Kreis auszubrechen, das heisst eigenständig zu denken, sich loslösen können von der festgefahrenen Gesellschaftsstruktur mit ihren Vorurteilen, kann ein glückliches Leben führen, auch wenn die Kindheit evtl. sehr hart war. Jeder hat es selbst in der Hand, was zu ändern.

Liebe Grüße,
Gerald
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exciplex



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BeitragVerfasst am: 13.08.2007, 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

sitkar hat Folgendes geschrieben:
Hm, was hier dumm ist, bleibt die Frage ... oder auch nicht!

Selbstverständlich sollten wir Gott für all die Geiselnahmen, die Terroranschläge u.a. danken ... nichts scheint natürlicher als das... Rolling Eyes


genau aus diesem grund habe ich den satz da oben geschrieben. du hast offenbar nicht den funken einer ahnung von gott. schade, dass du ausgerechnet die gottlosigkeit einiger fehlgeleiteter menschen gott in die schuhe schieben willst... denk mal drüber nach. Confused


Zuletzt bearbeitet von exciplex am 13.08.2007, 18:05, insgesamt einmal bearbeitet
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sitkar



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BeitragVerfasst am: 14.08.2007, 01:29    Titel: Antworten mit Zitat

Danke exiplex für Deine äußerst aufschlußreiche(n) Anmerkung(en)...

Nun, ich hatte bereits Gelegenheit über Gott nachzudenken, als Du noch gar nicht auf der Welt warst. Und nun möchtest Du Dich erheben, über mich zu urteilen, wie ich über Gott denke bzw. verlangen, wie ich über Gott zu denken habe?

Na denn, viel Spaß dabei.... Rolling Eyes
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exciplex



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BeitragVerfasst am: 14.08.2007, 12:37    Titel: Antworten mit Zitat

sitkar hat Folgendes geschrieben:
Danke exiplex für Deine äußerst aufschlußreiche(n) Anmerkung(en)...


immer gern.

sitkar hat Folgendes geschrieben:
Nun, ich hatte bereits Gelegenheit über Gott nachzudenken, als Du noch gar nicht auf der Welt warst.


der satz zeigt mir, dass du die gelegenheit allerdings nicht genutzt hast Mr. Green

sitkar hat Folgendes geschrieben:
Und nun möchtest Du Dich erheben, über mich zu urteilen, wie ich über Gott denke bzw. verlangen, wie ich über Gott zu denken habe?


ich möchte mich überhaupt nicht erheben. ich habe nur auf die lächerlichkeit deiner unüberdachten aussage hingewiesen. aber ist wohl nicht verstanden worden, schade.
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Dirk



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BeitragVerfasst am: 14.08.2007, 12:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,


Nun von welchen Gott ist hier die Rede? Vermuten tue ich vom Schöpfer des gesamten Seins oder?

Viele Menschen hören auf zu glauben, wel sie denken, wenn es einen lebendigen Gott gibt so darf er dieser das Böse nicht zulassen. Er müsse etwas tun.

Häufig sind daran falsche Kirchenlehren schuld, wo es z.B. heißt," der Herr hat ihn zu sich geholt"
Dadurch bekommt man den Eindruck, gott holt die Menschen.

Für mich ist da die Bibel oder die Schriften eine inspiriende Sache wo viele nützliche Dinge drin stehen. Dinge wo man sieht wie die Menschen in der Vergangenheit gehandelt haben.

Dort heißt es auch der Mensch habe über den Menschen zu seinen Schaden geherscht. Man kann doch sagen das dies stimmt oder?

Auch werden in der christlich griechischen Schrift weltverhältnise von Jesus vorrausgesagt, wie wir sie heute sogar sehen und wie sie zu keinen zeitpunkt in der Menschheitsgeschichte zu finden sind.

Persönlich finde ich das sehr spannend, dadurch kann mein Glaube an einen Schöpfer nicht durch Fehler, die durch Menschen gemacht werden, beeinflußt werden.

Der Mensch ist im allgemeinen sehr arrogant hat sich über Tier und Mensch erhoben und glaubt das ewige Leben zu finden. Das streben danach ist so stark das es dadurch kaum noch ein besinnen auf einen Gott einen Schöpfer auf eine Kraft gibt. Getrieben von der Gier nach Reichtum, Leben und Gesundheit, getrieben vom übertriebenen Ego wird nicht auf die innere Stimme gehört. Dadurch kommt Schaden über all das Leben hier auf dieser Erde.

Die Umweltgipfel sind lächerlich, die termine wann etwas getan wird utopisch.
Wenn das kippen der erde kommt dann werden die menschen Jammern, Greenpeace hatte ja schon immer gewarnt davor.

Tja und die ersten Anhänger Jesus noch vor Greenpeace, so ist das und so geht alles seinen lauf, auch unsere Worte hier dienen womöglich zum interesanten Gespräch als das sie etwas bewirken oder vielleicht doch?

Vielleicht ändert einer sein leben, durch diese oder jene Worte, vielleicht kommt einer nach Gott durch eigene Bekehrung und nicht missionierung.

Die Liebe ist das band was uns alle verknüpft und durch Liebe sind wir in der Lage zu vergeben und für unseren Feind zu sterben. Liebe deinen nächsten wie sich selbst. Jesus sagte liebe deinen nächsten wie ich euch geliebt habe. Ja, er starb für uns.


Alles Liebe

Dirk Very Happy
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Die schönste Zeit im Leben gewinnt man dadurch,das man zu seinen Gefühlen steht und seine Gedanken zu ende denkt.
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sitkar



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BeitragVerfasst am: 14.08.2007, 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

und natürlich ist nur der Mensch dazu erkoren, ihn (den Gott) anzuhimmeln... Rolling Eyes

Was sind dann all die übrigen Lebewesen der Erde? Gottesfrevler?

Wozu dient ein Gebet? Wozu eine Messe? Wozu eine Taufe? Wozu ein Papst? Um für all das Leid der Erde und für all die Glaubenskriege eine Rechtfertigung zu finden? Eine Rechtfertigung dafür, daß wenn in Amerika auf einen Trerroranschlag hin Tausende sterben und in muslimischen Staaten die "Menschen" tanzend auf die Straße gehen obgleich dieses Teilsieges eines heiligen Krieges?

Tut mir leid ... aber Gott in diesem Zusammenhang ... da wird mir übel.

lg sitkar


PS: wer Hunde hat (oder auch Pferde), der nehme sie nächsten Sonntag mit in die Kirche, denn auch die sollten ein Recht darauf haben zu Gott zu beten, oder? Vorausgesetzt ihr werdet nicht gleich wieder mitsamt den Tieren hinausgeschmissen. Ja, ja ... Gottes Liebe ist vielfältig!
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