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Weston A. Price und Lötschental

 
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Stephan



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BeitragVerfasst am: 27.06.2011, 21:03    Titel: Weston A. Price und Lötschental Antworten mit Zitat

Hallo zusammen

Im vegetarischen Forum wurde von benny Folgendes geschrieben:

Zitat:
Ich finde Paul Bragg beschreibt es in seinem Buch sehr schön: Viele dieser Naturvölker strotzten vor Gesundheit. Alle die noch über annähernd perfekte Gesundheit, sprich wunderbare Zähne und Körper verfügten hatten gemein, dass sie eine Ernährung mit natürlichen Produkten aus ihrer Umgebung konsumierten. Obwohl diese Ernährung sehr unterschiedlich war, vom Lötschtal in der Schweiz über die Arktis, die Savanne in Afrika oder Eingeborene in der Südsee, so hatten doch alle gemein dass sie in der Regel natürliche, nicht überzüchtete Produkte aus ihrer Region konsumierten, z.B. gibt es Berichte von Nomadenvölker in der Saharagegend die so gut wie ausschließlich von Datteln und Kamelmilch lebten und über sowohl zu 99% perfekte Zähne als auch über vortreffliche Gesundheit verfügten "trotz" (?) der sehr süssen Datteln. Im Lötschtal in der Schweiz, als es noch keine Verbindungsstrasse gab (und damit so gut wie keine "modernen" Produkte) verfügten die Bewohner über eine vortreffliche Gesundheit mit einer vorwiegend (!) vegetarischen und auf Vollkorngetreide basierenden Ernährung.

Quelle: http://www.rohkostszene.de/was-ist-die-gesunde-ernaehrung-t2952.html

Meines Wissens hat Paul C. Bragg keine Naturvölker erforscht. Er stand der Rohkostbewegung der "Natural Hygiene " nahe; dies habe ich zumindest so in Erinnerung aus seinem Buch "Wunder des Fastens", welches ich im vergangenen Jahrtausend mal gelesen hatte.
Aus der Wikipedia erschliesst sich, dass bei Paul C. Bragg - genau so wie bekanntlich bei Norman W. Walker - beim erreichten Alter nicht zu knapp gemogelt wurde:
http://en.wikipedia.org/wiki/Paul_C._Bragg

Der Zahnarzt Weston A. Price hingegen hat Naturvölker rund um den Erdball studiert und war auch bei den Bauern im Lötschental, im Wallis, in den Schweizer Alpen:
http://www.theredmountainpost.com/visit-to-loetschental-switzerland-on-the-tracks-of-a-traditional-diet-3250/
Die Ernährung basierte also auf Milchprodukten; hinzu kam Getreide, Fleisch und Gemüse.

Weston A. Price kam in seinen Studien zum Schluss, dass der Verzehr roher tierischer Nahrung der Schlüssel zu überragender Gesundheit sei; hier ein Zitat dazu aus der englischen Wikipedia:
"Weston-Price also noted, in his book, that the healthiest tribes he visited all incorporated some raw animal foods in their diets."
Mehr zu Weston A. Price hier:
http://en.wikipedia.org/wiki/Weston_A._Price

Ob im Lötschental oder anderswo in den Schweizer Alpen: im Herbst war Alpabzug und dann wurde ein Teil der Viehbestände geschlachtet; denn mit dem den Sommer über gewonnenen Heu konnte man nicht alle Tiere über den Winter bringen; und auch der Platz im Stall war beschränkt.
Für den Winter machte man Trockenfleisch und Rohwurst. Hier ein paar Bilder aus dem Museum des Lötschentals; man beachte den Fleischtrog (anklicken!) zum Fleisch salzen:
http://www.loetschentalermuseum.ch/sammlung/katalog?tx_stloemuseum_pi1%5Bcat%5D=28&tx_stloemuseum_pi1%5Bpage%5D=&cHash=ba322f5c22
Als einziges Nahrungsmittel wurde übrigens damals um 1930 Salz eingeführt; ansonsten herrschte Selbstversorgung im Lötschental und das Leben drehte sich um die Viehbestände.

Das Walliser Trockenfleisch ist ja noch heute weit herum bekannt. Im Kanton Graubünden ist es Bündnerfleisch, im Appenzell war es Mostbröckli und auch in der Zentralschweiz wurde Trockenfleisch für den Winter hergestellt.
Weston A. Price erwähnt, dass etwa einmal pro Woche Fleisch gegessen wurde; dies mag für den Sommer zutreffen. Andernorts fand ich Angaben, dass täglich Trockenfleisch gegessen wurde (also im Winterhalbjahr).

Beste Grüsse Stephan
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benny



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BeitragVerfasst am: 28.06.2011, 01:19    Titel: Re: Weston A. Price und Lötschental Antworten mit Zitat

Hi Stefan,

Stephan hat Folgendes geschrieben:

Meines Wissens hat Paul C. Bragg keine Naturvölker erforscht. Er stand der Rohkostbewegung der "Natural Hygiene " nahe; dies habe ich zumindest so in Erinnerung aus seinem Buch "Wunder des Fastens", welches ich im vergangenen Jahrtausend mal gelesen hatte.
Aus der Wikipedia erschliesst sich, dass bei Paul C. Bragg - genau so wie bekanntlich bei Norman W. Walker - beim erreichten Alter nicht zu knapp gemogelt wurde:
http://en.wikipedia.org/wiki/Paul_C._Bragg


mein oben zitierter Beitrag bezieht sich nicht auf das Buch "Wunder des Fastens". Der Beitrag bezieht sich auf sein Buch "Gesund essen ohne Irrtümer".

Zum Thema "Alter von Paul Bragg" kann ich nur sagen: Log Bragg, oder logen Leute die ihn nicht mochten? Wer möchte beurteilen ob ein Dokument aus dem 19. Jahrhundert welches im 21. Jahrhundert ins Internet gestellt wurde wirklich "das echte" ist?


Stephan hat Folgendes geschrieben:

Der Zahnarzt Weston A. Price hingegen hat Naturvölker rund um den Erdball studiert und war auch bei den Bauern im Lötschental, im Wallis, in den Schweizer Alpen:
http://www.theredmountainpost.com/visit-to-loetschental-switzerland-on-the-tracks-of-a-traditional-diet-3250/
Die Ernährung basierte also auf Milchprodukten; hinzu kam Getreide, Fleisch und Gemüse.

Weston A. Price kam in seinen Studien zum Schluss, dass der Verzehr roher tierischer Nahrung der Schlüssel zu überragender Gesundheit sei; hier ein Zitat dazu aus der englischen Wikipedia:
"Weston-Price also noted, in his book, that the healthiest tribes he visited all incorporated some raw animal foods in their diets."
Mehr zu Weston A. Price hier:
http://en.wikipedia.org/wiki/Weston_A._Price


Ich habe das Buch von Price hier zufällig vorliegen Wink Im übrigen schreibt die von Dir verlinkte Seite:

Zitat:
Their diet primarily consisted of dairy products (raw milk, butter, cream and raw milk cheese) from cows grazing on lush alpine slopes, and rye bread, or roggenbrot, from rye grown in the valley. They ate meat about once a week, usually veal, using all the parts and making soup with the bones, and some vegetables during the summer months.


Auf deutsch heißt das im Klartext:
Ihre Diät basierte vorwiegend auf Milchprodukten und Roggenbrot. Fleisch assen sie einmal pro Woche, sowie Gemüse in den Sommermonaten.

Darf man das nicht "vorwiegend vegetarisch" nennen? :-) Oder wer ernährt sich bitte deiner Meinung nach "vorwiegend vegetarisch", wenn nicht jemand, der von 21 Mahlzeiten pro Woche einmal Fleisch ist und 20 Mahlzeiten keins???

Wenn Salz erst 1930 im Lötschtal importiert wurde dann ist ja wohl unwahrscheinlich dass im Lötschtal im Winter täglich Trockenfleisch verzehrt wurde, oder wie wurde es sonst konserviert?

Ferner, wenn Salz erst 1930 importiert wurde, kann man doch davon ausgehen, dass in den frühen 30er Jahren zuerst kleine Mengen den Weg ins Lötschtal fanden, so dass diese Mengen zum Zeitpunkt des Besuchs von Price noch keine einschneidende Veränderung in der Ernährung der "Lötschtäler" bedeutete, und dass sich so die negativen Auswirkungen des höheren Fleischkonsums erst später bemerkbar machten - die herausragende Gesundheit der Bewohner des Lötschtals ging ja in den Jahren nach Price Besuch radikal zurück auf "Normalniveau".

Mit freundlichen Grüßen

Benny
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in Gedenken an Jack LaLanne (1914 - 2011), frei übersetzt:
Du musst dich um 640 Muskeln kümmern, die beste Möglichkeit ist Bewegung. Du kannst dich perfekt ernähren, aber ohne Bewegung hast du Probleme. Einige Gesundheitsfanatiker essen nur Rohkost, aber machen keinen Sport und sehen schrecklich aus. Andere Leute treiben wie wahnsinnig Sport und essen Müll. Sie sehen gut aus, denn Sport ist der König. Ernährung ist die Königin. Verbinde sie und du hast ein Königreich!
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Stephan



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BeitragVerfasst am: 28.06.2011, 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo benny

Ich weiss nicht, wo dein Problem liegt, aber jedenfalls nimmst du es mit der Wahrheit nicht so genau.

Hat nun Bragg auch sich ursprünglich ernährende Völker besucht wie Weston A. Price?
Du schreibst Bragg habe die Naturvölker erforscht und sei im Lötschental gewesen; dies war aber Weston A. Price. War es Bragg auch?

Du weisst also besser Bescheid über Bragg's Alter als die Wikipedia; woher hast du dieses Wissen?

Ich habe nirgends geschrieben, dass sich deine Aussagen auf das Buch Wunder des Fastens beziehen; dies unterstellst du mir.
Ich erkannte die Aussagen ohnehin als solche von Weston A. Price und nicht von Paul C. Bragg.
Ich schrieb einzig, dass ich Bragg's Buch "Wunder des Fastens" gelesen habe, wie damals viele Bücher von Vertretern der Natural Hygiene.

Auch habe ich nicht geschrieben, dass Salz erst 1930 ins Lötschental eingeführt wurde; sondern ich habe geschrieben, dass um 1930, also zu der Zeit, als Weston A. Price dort war, als einziges Lebensmittel Salz eingeführt wurde.
Somit erübrigt sich der Rest, den du dazu geschrieben hast.

Weshalb ich überhaupt etwas geschrieben habe zu dem Thema ist deshalb, weil du wichtige Aussagen von Weston A. Price falsch wiedergibst, genauso wie du meine Aussagen falsch wiedergibst.

Auch ist es durchaus einleuchtend, dass der Fleischkonsum dieser Bergbauern eine gewisse Saisonalität zeigte.
Im Frühling gibt es Nachwuchs beim Vieh und dann wird oft mal was geschlachtet, bevor dann im Sommer das Vieh auf die Alp getrieben wird. Dort hat das Vieh dann genug Nahrung und man lebt primär von den frisch gewonnenen Milchprodukten. Nach dem Alpabzug wird dann wiederum geschlachtet und Fleischvorräte für den Winter angelegt.
Ist doch eigentlich alles ganz logisch, wenn man das Leben der Bergbauern ein bisschen kennt.

Und was glaubst du, wenn man ein Stück Roggenbrot dick mit Butter bestreicht und dazu ein herzhaftes Stück Käse ist, woher der grössere Teil der Kalorien wohl herkommt?

Beste Grüsse Stephan
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benny



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BeitragVerfasst am: 28.06.2011, 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stephan,

Stephan hat Folgendes geschrieben:


Ich weiss nicht, wo dein Problem liegt, aber jedenfalls nimmst du es mit der Wahrheit nicht so genau.


Fällt dir kein Argument mehr ein, beleidigst du gleich mal zu anfang?

Ich persönlich würde nicht mit jemandem diskutieren der ein Buch gelesen hat das ich nicht kenne, und dann auch noch in eigener Unkenntnis behaupten die andere Person würde es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen. Du machst aber genau das. So ganz schlau ist das nicht, oder? Wenn man doch den Inhalt gar nicht selber kennt... Wink

Ich weiß nicht wo dein Problem liegt. Ich habe doch schon mehrfach geschrieben dass Bragg im Buch "Gesund Essen ohne Irrtümer" von seinen eigenen Reisen zu Naturvölkern schreibt. Für dein besseres Verständnis: Bragg schreibt über seine Reisen zu Völkern in Amerika, im Lötschtal war nicht Bragg, sondern Price.


Stephan hat Folgendes geschrieben:

Du schreibst Bragg habe die Naturvölker erforscht und sei im Lötschental gewesen


Nein das ist eine Unterstellung.

Stephan hat Folgendes geschrieben:

Du weisst also besser Bescheid über Bragg's Alter als die Wikipedia; woher hast du dieses Wissen?


Auch falsch! Lies noch mal genau. Ich habe geschrieben dass ich nicht bewerten mag welche Information richtig ist. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Abgesehen dass ich es in der Tat nicht weiß und in diesem Fall auch nicht bewerten will, so halte ich auf jeden Fall vieles was in der Wikipedia steht sogar für ausdrücklich falsch, was aber mit dieser Sache nicht direkt zu tun hat.


Stephan hat Folgendes geschrieben:

Auch ist es durchaus einleuchtend, dass der Fleischkonsum dieser Bergbauern eine gewisse Saisonalität zeigte.

[...]

Und was glaubst du, wenn man ein Stück Roggenbrot dick mit Butter bestreicht und dazu ein herzhaftes Stück Käse ist, woher der grössere Teil der Kalorien wohl herkommt?

Beste Grüsse Stephan


Über saisonal höheren Fleischkonsum im Lötschtal habe ich bei Bragg nichts gelesen. Du überträgst diese Annahme von anderen Alpentälern oder späteren Jahren, OK.

Zu deiner letzten Anmerkung empfehle ich Dir, dich nochmal mit den Begriffe
"vegan"
und
"vegetarisch" zu beschäftigen. Vielleicht bei Wikipedia die du ja gern zitierst:
http://de.wikipedia.org/wiki/Veganismus
http://de.wikipedia.org/wiki/Vegetarisch

Käse und Butter werden meines bescheidenen Wissens nach auch von Vegetariern gegessen, nicht jedoch von Veganern.

Eigentlich müsste diese Definition doch jemandem der im Ernährungsbereich aufgeschlossen ist geläufig sein? Hätte ich zumindestens angenommen.

Liebe Grüße,

Benny
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Stephan



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BeitragVerfasst am: 28.06.2011, 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Benny
Zitat:
Ich persönlich würde nicht mit jemandem diskutieren der ein Buch gelesen hat das ich nicht kenne, und dann auch noch in eigener Unkenntnis behaupten die andere Person würde es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen. Du machst aber genau das. So ganz schlau ist das nicht, oder? Wenn man doch den Inhalt gar nicht selber kennt...

Ich kann deine Aggressivität nicht verstehen; aber bereits als ich meine Ernährung vorstellte, bist du mir so begegnet, mit Unterstellungen und Suggestivfragen.
Und jetzt lenkst du wieder ab. Du weisst genau, dass ich mich zu Weston A. Price und zum Lötschental geäussert habe, und nicht zu dem Buch, von welchem du schreibst. Bragg interessiert mich nämlich nicht.

Zitat:
Bragg schreibt über seine Reisen zu Völkern in Amerika, im Lötschtal war nicht Bragg, sondern Price.

Eben, sag ich doch, doch du hattest es unter Bragg aufgeführt. Und dies wollte ich richtig stellen. Weston A. Price und Bragg muss man auseinander halten, die haben völlig unterschiedliche Ansichten.

Es ist mir einzig ein Anliegen, dass die Ernährungsgewohnheiten der Bergbauern im Lötschental, damals, als Weston A. Price das Tal besuchte, nicht falsch dargestellt werden.
Weston A. Price schreibt beim Fleischkonsum nur von "veal", also Kalbfleisch. Wahrscheinlich hat er es zur Zeit seines Besuches so erlebt, falls es richtig überliefert wurde.
Fakt ist, dass die Fleischversorgung im Lötschental viel breiter abgestützt war: neben Kühen hielt man auch Schafe, Ziegen, Schweine und Hühner.
In einem historischen Text zum Besuch in einem Gasthaus im Lötschental steht: die Versorgung bestand aus Speck, Fleisch und Brot.
Die Kulturgeschichte des Lötschentals ist heute recht gut erforscht.

Noch heute geben natürlich gehaltene Schafe und Ziegen im Winter keine Milch; im Herbst lässt man den Bock zu den Schafen und Ziegen und danach sind die Weibchen trächtig. Im Frühling wird geboren und im späteren Frühling werden dann auch Jungtiere geschlachtet, z.B. Ziegen zu Ostern. Ich vermute, dass früher bei Kühen derselbe Rhythmus galt.
Lämmer, Zicklein und Kälber schlachtete man also im Frühling und Frühsommer; der Rest ging dann auf die Alp.
Trockenfleisch macht man hingegen traditionell vom Fleisch alter Tiere, also z.B. einer alten Kuh, die nicht mehr viel Milch gibt, und von "überschüssigen" Tieren im Herbst; auch von Hirsch und Gems von der Jagd machte man Trockenfleisch.

Beste Grüsse Stephan
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Franzl



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BeitragVerfasst am: 28.06.2011, 16:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Deine Ausdrucksweise ist - zumindest unabsichtlich - sehr mißverständlich.
Beim mir kommen Deine "Botschaften" ähnlich an wie bei Stephan.

benny hat Folgendes geschrieben:


Stephan hat Folgendes geschrieben:

Du schreibst Bragg habe die Naturvölker erforscht und sei im Lötschental gewesen


Nein das ist eine Unterstellung.


nein, ist es meiner Ansicht nach nicht!
In Deinem Beitrag im veg. Form am 21.06. schriebst Du doch:

benny hat Folgendes geschrieben:

Ich finde Paul Bragg beschreibt es in seinem Buch sehr schön: Viele dieser Naturvölker strotzten vor Gesundheit. Alle die noch über annähernd perfekte Gesundheit, sprich wunderbare Zähne und Körper verfügten hatten gemein, dass sie eine Ernährung mit natürlichen Produkten aus ihrer Umgebung konsumierten. Obwohl diese Ernährung sehr unterschiedlich war, vom Lötschtal in der Schweiz ...
... Im Lötschtal in der Schweiz, als es noch keine Verbindungsstrasse gab (und damit so gut wie keine "modernen" Produkte) verfügten die Bewohner über eine vortreffliche Gesundheit mit einer vorwiegend (!) vegetarischen und auf Vollkorngetreide basierenden Ernährung.


LG, Franzl
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benny



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BeitragVerfasst am: 29.06.2011, 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Franzel,

Franzl hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

Deine Ausdrucksweise ist - zumindest unabsichtlich - sehr mißverständlich.
Beim mir kommen Deine "Botschaften" ähnlich an wie bei Stephan.

benny hat Folgendes geschrieben:


Stephan hat Folgendes geschrieben:

Du schreibst Bragg habe die Naturvölker erforscht und sei im Lötschental gewesen


Nein das ist eine Unterstellung.


nein, ist es meiner Ansicht nach nicht!
In Deinem Beitrag im veg. Form am 21.06. schriebst Du doch:

benny hat Folgendes geschrieben:

Ich finde Paul Bragg beschreibt es in seinem Buch sehr schön: Viele dieser Naturvölker strotzten vor Gesundheit. Alle die noch über annähernd perfekte Gesundheit, sprich wunderbare Zähne und Körper verfügten hatten gemein, dass sie eine Ernährung mit natürlichen Produkten aus ihrer Umgebung konsumierten. Obwohl diese Ernährung sehr unterschiedlich war, vom Lötschtal in der Schweiz ...
... Im Lötschtal in der Schweiz, als es noch keine Verbindungsstrasse gab (und damit so gut wie keine "modernen" Produkte) verfügten die Bewohner über eine vortreffliche Gesundheit mit einer vorwiegend (!) vegetarischen und auf Vollkorngetreide basierenden Ernährung.


LG, Franzl


OK wenn ihr aus meinem Beitrag wo ich geschrieben habe:
"Bragg beschreibt in seinem Buch"...

interpretiert habt:
"Bragg war selber im Lötschtal"

dann haben wir wahrscheinlich einfach aneinander vorbei geredet.

Gruß Benny
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