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Rawboy
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BeitragVerfasst am: 18.11.2010, 20:39    Titel: Re: Undiszipliniert? Yep!! Antworten mit Zitat

hier sein Angebot:

http://www.drstrunz.de/bluttuning.pdf

und hier die Laborkosten (ich nehme an, die Auswertung kostet extra Mr. Green ):

Seite 3 ca. 90 Euro (das kriegt man wohl auch beim normalen Arzt)
Seite 6-12 ca. 800 Euro
Seite 13-14 ca. 250 Euro
Seite 17-18 ca. 400 Euro


Exciplex hat Folgendes geschrieben:

genug/mehr von einem wichtigen stoff ist besser als zu wenig. das ist doch einleuchtend, oder?


klingt zunächst einleuchtend, nach dem Motto "viel hilft viel".
Ist aber nicht so.
Die Dosis macht das Gift.
Manche Stoffe sind auch in hohen Dosen ungiftig (z.B. Vit B12 oder LSD) bei anderen muss man aufpassen (z.B. Selen, Kupfer, Chrom, Vit D, Vit A...).
Mg und Ca behindern sich gegenseitig in der Aufnahme.
Zink und Cu behindern sich gegenseitig in der Aufnahme.
Linol- und Linolensäure konkurrieren um die Stoffwechselwege.
Bei Herpes soll Arginin einen Ausbruch provozieren, Lysin diesen verhinden.

Die künstlichen Vitamine können Lebensmitteln nicht ersetzen:

Vitamin E ist beispielsweise eine Stoffgruppe, in den normalen Ergänzungsmitteln ist meist nur α-Tocopherol enthalten.
Vitamin C wirkt besser mit Flavonoiden, wie sie in Vit C-haltigen Früchten vorkommen.
Carotinoide sind ebenfalls eine Stoffgruppe.
Man hat mal Rauchern Carotintabletten als Antioxidanz gegeben. Die Studie wurde aus ethischen Gründen abgebrochen, als man feststellte, dass die erheblich mehr Lungenkrebs entwickelten als unsupplementierte Raucher. (ACE wurde als Rauchervitamine verkauft Rolling Eyes )

Natürlich würde ich ortomelekulare Arzneimittel normalen, körperfremden Chemikalien vorziehen.
Es wäre beispielsweise schön, wenn bei Depressionen der Aminosäurestatus überprüft und eventuell entsprechend suplementiert würde.
Aber daran kann man wohl nicht soviel verdienen, wie an teuren Arzneimitteln. Und viele Ärzte bekommen ja entsprechende Zuwendungen von Pharmafirmen.

Ich mag die Artikel und auch teilweise den Ansatz von Strunz, allerdings würde ich es begrüßen, wenn er die Originalstudien verlinkte.
Er hat beispielsweise den Zusammenhang
mehr Kühlschränke->weniger Magenkrebs
werbewirksam mit
mehr Kühlschränke->mehr Vitamine->weniger Magenkrebs
interpretiert.
( http://www.drstrunz.de/news/2008/04/071107_krebsnimmt.php )

IMO ist aber richtig:
mehr Kühlschränke->weniger konservierte Lebensmittel->weniger Magenkrebs

In Asien ist Magenkrebs sehr verbreitet, eventuell aus dem Grund, dass die viel konservierte Lebensmittel mit viel Nitrit verzehren.

Auch bei den Empfehlungen des Nahrungsergänzungsmittelhändlers Strunz bin ich daher vorsichtig.
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Franzl



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BeitragVerfasst am: 18.11.2010, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

benny hat Folgendes geschrieben:

Hoppel, wie du merkst, ist das hier ein Rohkostforum. Doch genau so tummeln sich hier auch einige Anhänger der Fleischfraktion sowie der Kochkostfraktion.


Hi Benny,

du definierst demnach Rohköstler nur als solche, wenn sie (auch rohes) Fleisch aus ihrer Ernährung ausschließen? Oder kam das nur mißverständlich rüber?

LG, Franzl
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benny



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BeitragVerfasst am: 18.11.2010, 23:38    Titel: Antworten mit Zitat

Franzl hat Folgendes geschrieben:
benny hat Folgendes geschrieben:

Hoppel, wie du merkst, ist das hier ein Rohkostforum. Doch genau so tummeln sich hier auch einige Anhänger der Fleischfraktion sowie der Kochkostfraktion.


Hi Benny,

du definierst demnach Rohköstler nur als solche, wenn sie (auch rohes) Fleisch aus ihrer Ernährung ausschließen? Oder kam das nur mißverständlich rüber?

LG, Franzl


Hi,

es kann durchaus sein dass es Missverständlich rüber kommt.

Bei der Definition roh - nicht roh ist ja nicht ausschlag gebend, ob eine Pflanze oder eine Kuh roh verzehrt wird.

Aber Hoppel wollte ich einfach darauf hinweisen dass sich hier eben auch einige Vertreter - in manchem Fall sollte ich eher sagen Verfechter - der Fleischrohkost befinden, was zunächst mal nicht wertend sondern eher als Hinweis gemeint ist.

Ich persönlich kenne kein "Rohkostbuch" in dem eine Fleisch-Rohkostdiät propagiert wird wie sie hier scheinbar von einigen Leuten durchgeführt wird. Höchstens kenne ich die Atkins-Diät was ja eine ziemlich Tierproduktlastige Diät ist. Aber eben ja gekocht. Gibt es denn in der Literatur Beschreibungen von solchen roh-Fleischlastigen Diäten? Mir sind jedenfalls keine bekannt, daher kann ich mir vorstellen dass sich da ein Rohkosteinsteiger wundert über die Tipps und Ratschläge die er hier bekommt. (Ich selbst wundere mich auch sehr oft Wink )
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in Gedenken an Jack LaLanne (1914 - 2011), frei übersetzt:
Du musst dich um 640 Muskeln kümmern, die beste Möglichkeit ist Bewegung. Du kannst dich perfekt ernähren, aber ohne Bewegung hast du Probleme. Einige Gesundheitsfanatiker essen nur Rohkost, aber machen keinen Sport und sehen schrecklich aus. Andere Leute treiben wie wahnsinnig Sport und essen Müll. Sie sehen gut aus, denn Sport ist der König. Ernährung ist die Königin. Verbinde sie und du hast ein Königreich!
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benny



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BeitragVerfasst am: 18.11.2010, 23:47    Titel: Antworten mit Zitat

Thema Mangelerscheinungen:

Nicht nur Herbert Shelton schreibt hierzu dass sogenannte "Mangelerkrankungen" oder "Mangelzustände" keine Mangelzustände sind, sondern Überlastungszustände, wenn der Körpr mit Nahrung überversorgt und im ungleichgewicht ist, und daher einige Stofe nicht mehr selbst bilden kann.

Bei mir selbst war es z.B. so dass durch mein 16-tägiges Fasten starke dunkle Augenringe die ich hatte sich zurückgebildet haben. Andere Leute hätten hier vielleicht einen Zink-, Selen-, Vitamin C- oder Vitamin A Mangel diagnostiziert und versucht diese Stoffe zuzuführen. Aber ich denke dass diese angeblichen "Mangelzustände" meistens eine Ausgeburt von Überlastungszuständen sind, in denen der Körper einfach bestimmte Stoffe nicht mehr produzieren kann.

Nicht umsonst gelangt durch Fasten der Körper wieder ins Gleichgewicht und die Organe können wieder reibungsfrei arbeiten und selbst die Stoffe produzieren an denen sonst ein angeblicher "Mangel" herrschte.

Ich weiß viele heir sehen das anders. Trotzdem finde ich es extrem wichtig das hier los zu werden, da es für mich nicht nur gelesenes Wissen darstellt sondern auch Erfahrungswerte über mehrere Jahre. Aber nun: So, dann brecht mal los ihr Protest- und Contrastürme Wink
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Rawboy
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BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

benny hat Folgendes geschrieben:
Gibt es denn in der Literatur Beschreibungen von solchen roh-Fleischlastigen Diäten?


Buch kann jeder schreiben:

http://www.wewant2live.com/

von manchen US-Bodybuildern war vor der Einführung von anabolen Steroiden eine Diät mit rohem Fleisch, rohen Eiern und roher Milch als leistungssteigernd angesehen.
z.B. :

http://de.wikipedia.org/wiki/Vince_Gironda




Zitat:
Gironda hat oft betont, das 85% des Bodybuildings aus der richtigen Ernährung besteht. Tatsächlich war er ein Rohkost-Fan und ein Befürworter von kohlenhydratarmen Diäten. Außerdem empfahl er den zahlreichen Einsatz von Supplements zusammen mit Lebertabletten, Seetang, Verdauungsenzymen und Glandulars (getrocknete Drüsensekrete von Tieren, die die Funktion der körpereingenen Drüsen unterstützen; siehe auch Glandula). Unter bestimmten Umständen empfahl er auch mehr als drei Dutzend Eier am Tag zusammen mit unbehandelter Milch. Er war der Meinung, dass die Aufnahme einer Menge Eier denselben Effekt hätte, wie das Steroid Dianabol.
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Rawboy
Gast





BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 00:15    Titel: Antworten mit Zitat

benny hat Folgendes geschrieben:

Nicht umsonst gelangt durch Fasten der Körper wieder ins Gleichgewicht und die Organe können wieder reibungsfrei arbeiten und selbst die Stoffe produzieren an denen sonst ein angeblicher "Mangel" herrschte.



Interessanterweise entspricht der Fastenstoffwechsel im Punkt der Ketose einer VLC-Diät, mit dem Unterschied, dass sich der Körper mit der Zeit das benötigte Protein aus dem Körper holt und man daher nach einigen Wochen mehr und mehr Körperfunktionen einbüßt und nach ein ca. drei Monaten stirbt.


Allerdings ist in der Tat die einzige Diät, die das Leben nachweislich verlängert und auch Alterserscheinungen reduziert eine kalorienreduzierte (aber mit allen nötigen Nährstoffen):

http://www.paleonu.com/panu-weblog/2009/7/14/calorie-restricted-monkeys-part-i.html


Zitat:
Caloric restriction (CR), without malnutrition, delays aging and extends life span in diverse species;


Übers.:

Zitat:

Kalorienrestriktion ohne Fehl-/Mangelernährung verzögert das Altern und verlängert die Lebensspanne bei verschiedenen Arten.


Heute bringt man das mit dem oxidativem Stress in den Mitochondrien in Zusammenhang.


Zuletzt bearbeitet von Rawboy am 19.11.2010, 00:22, insgesamt einmal bearbeitet
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exciplex



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BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 00:21    Titel: Antworten mit Zitat

Rawboy hat Folgendes geschrieben:
von manchen US-Bodybuildern war vor der Einführung von anabolen Steroiden eine Diät mit rohem Fleisch, rohen Eiern und roher Milch als leistungssteigernd angesehen.


dem kann ich nicht mal was entgegensetzen, sondern kann nur sagen, dass es auch (bei mir) stimmt. ich hab noch nie so gut aufgebaut wie zu der zeit, wo ich rohes fleisch aß.

und das mag eben m.m. nach ganz besonder mit dem lysin zusammenhängen, da es ja hitzeempfindlich ist. denn ich habe auch große mengen gojibeeren, algen und nüsse gegessen.
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benny



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BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 01:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Rawboy,

auf jeden Fall möchte ich Dir dahingehend zustimmen, dass sich eine kalorienreduzierte Diät als lebensverlängernd erweist, nicht nur in Tierversuchen.

Darüber hinaus das Werkzeug des Fastens zur schnellen Wiederherstellung der Gesundheit abzutun halte ich für grundfalsch, es sei denn man möchte nicht schnell gesund werden.

"Die größten Kritiker einer Fastenkur sind oft diejenigen, die selber noch nie auch nur eine einzige Mahlzeit ausgelassen haben."

Vor allen Dingen muss man vorsichtig sein, "Fasten" und "Hungern" nicht zu verwechseln. Wenn man die Begriffe trotzdem durcheinanderwirft, tut man das entweder absichtlich, um Ängste zu schüren, oder schlichtweg aus Unwissenheit.

Denn zu Hungern ist in der Tat gefährlich, während Fasten der Wiederherstellung der Gesundheit dient. Hungern beginnt dann, wenn man das nach längerem Fasten sich wieder einstellende Hungergefühl ignoriert, aber keinesfalls wenn man einige Mahlzeiten auslässt.

Dr. Jack Goldstein berichtet z.B. in "Triumph over Disease and Natural Diet" von einer 6-wöchigen Fastenkur. Die Mediziner wollten ihm den Dickdarm entfernen und einen Enterostoma (= Bauchafter, künstlicher Darmausgang) legen, stattdessen heilte er sich selbst durch 6 wöchiges Fasten und eine anschliessende vegetarische Diät. Das ist nur ein Beispiel von hunderten... (kostenlos zu beziehen unter www.soilandhealth.org)
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Rawboy
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BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 02:29    Titel: Antworten mit Zitat

benny hat Folgendes geschrieben:

Darüber hinaus das Werkzeug des Fastens zur schnellen Wiederherstellung der Gesundheit abzutun halte ich für grundfalsch, es sei denn man möchte nicht schnell gesund werden.


was soll das heißen, "abzutun"?

benny hat Folgendes geschrieben:

"Die größten Kritiker einer Fastenkur sind oft diejenigen, die selber noch nie auch nur eine einzige Mahlzeit ausgelassen haben."



Gerade in einer ketogenen Diät fällt es leicht, Mahlzeiten auszulassen, da der Körper schon in der Stoffwechselsituation ist, in der man sich beim Fasten wohlfühlt.
Nach ca, drei bis vier Tagen beginnt die Ketose (mehr Ketone als Zucker im Blut, Ketone im Urin), nach ca. zwei Wochen haben die Gewebe auf den Verbrauch von Ketokörpern aus Fetten ausreichend optimiert.
Das reduziert den Proteinverlust auf ein Minimum. Das restliche benötigte Protein kommt in einer ketogenen Diät aus der Nahrung, im Falle des Fastens aus dem Körperprotein. Wenn der Proteinabbau kritische Werte erreicht, oder bei Untergewichtigen das Fett verbraucht ist, kommt es wahrscheinlich zu dem von Dir beschriebenen Hungerzustand.

Fastet man mit Kohlenhydraten (Saftfasten mit Fruchtsäften) hat man IMO zwar den Effekt der Entlastung der Verdauung und des Darms, kommt aber eventuell nicht in die proteinschonende Ketose.

Eine Ernährung, bei der man nicht ohne Schwäche mal 12 Stunden nichts essen kann, ist in meinen Augen unzureichend.


benny hat Folgendes geschrieben:

Dr. Jack Goldstein berichtet z.B. in "Triumph over Disease and Natural Diet" von einer 6-wöchigen Fastenkur. Die Mediziner wollten ihm den Dickdarm entfernen und einen Enterostoma (= Bauchafter, künstlicher Darmausgang) legen, stattdessen heilte er sich selbst durch 6 wöchiges Fasten und eine anschliessende vegetarische Diät. Das ist nur ein Beispiel von hunderten... (kostenlos zu beziehen unter www.soilandhealth.org)


Ich bezweifle die Heilwirkung von vernünftigen Fastenkuren nicht.
Fasten ist eine natürliche Reaktion bei vielen Krankheiten.
Krebszellen sind größtenteils auf Kohlenhydrate angewiesen.
Im ketogenen Status kann man die eventuell regelrecht aushungern.
Ein Allheilmittel ist es dennoch nicht.
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Paradigma



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BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 10:55    Titel: mangelzustand-Messwerte Antworten mit Zitat

Ja, das ist mir auch klar, dass wenn ein Blutbild nicht stimmt, der Zug längst abgefahren ist UND vor allem die normale Diagnostik NICHT besonders aussagekräftig ist. Schulmedizin eben.
Die anderen diagnostischen Verfahren, TEUER und für mich nicht unbedingt notwendig, da ich spirituell arbeite und mir die "Herde" des Unglücks, je nachdem woran ich gerade arbeite, vor Augen geführt werden. Das ist NICHT überheblich von mir gemeint und ich möchte das spirituelle Thema auch nicht weiter vertiefen. Jedenfalls sind bei mir die schwachstellen insbesondere Darm und Leber...Ja und dann bin ich bemüht durch gesunde Ernährung zu handeln. Und Rohkost tut mir wirklich gut - der gestrige Tag war herrlich, nix mit Gelüsten oder so...

Ich wollte mit meiner Untersuchungsbemerkung lediglich anbringen, dass Ärzte oft vor "eigentlich" gesunder Ernährung warnen (Orthorexia Nervosa lässt grüßen) und dann haben die Fleischesser und Normalesser plötzlich von der Schulmedizin anerkannte!! Mangelzustände, die die Ärzte früher gerne bei mir gefunden hätten - ungeachtet der Tatsache ob Mängel tatsächlich existieren oder nicht...


Den Hinweis mit der Überlastung finde ich sehr hilfreich, hätte ich nicht so formulieren können obwohl ich das subjektiv ebenfalls so empfinde - DANKE!!

Nur, was ist dieser Fructose Report - ist das der englischsprachige Film, der an anderer Stelle verlinkt ist?

Greez
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Franzl



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BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 16:44    Titel: Antworten mit Zitat

Etznab hat Folgendes geschrieben:

Ich denke, dass man mit veganer Rohkost sehr wohl erfolgreich sein kann und das keineswegs mit Mangelernährung gleichzusetzen ist.

... angeführt, den solche Herren gekonnt widerlegen:

- Markus Rothkranz selbst dient natürlich als Beispiel

- Bodybuilder, roh-vegan1: http://www.youtube.com/watch?v=SbEUHCU_GtM

- Bodyvuilder, roh-vegan2: http://www.youtube.com/watch?v=bx_aAjxEHLw

- Bodybuilder, roh-vegan3: http://www.youtube.com/watch?v=YdB2IGK-oI8


Paradigma hat Folgendes geschrieben:

Weitere Schwierigkeiten:
Mittlerweile lebe ich quasi in Armut, d.h., ich habe nicht viel Geld für Schnick-Schnack Lebensmittel. Ich "muss" mit ca. 10 Euro die Woche auskommen.


Hey,

ich glaube die o.g. Positiv-Beispiel-Vorzeige-Rohveganer geben mehr als 10€ wöchentlich fürs Essen aus, besonders die diversen Supplemente dürften nicht ganz billig sein.

LG, Franzl
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benny



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BeitragVerfasst am: 20.11.2010, 02:06    Titel: Re: mangelzustand-Messwerte Antworten mit Zitat

Ja, der spirituelle Aspekt und der körperliche Aspekt sind beide sehr wichtig, man kann kaum sagen was wichtiger ist. Beides steht eng miteinander in Verbindung und beeinflussen sich gegenseitig.

Die Muster die in der Kindheit geprägt wurden zu überwinden funktioniert definitiv nicht indem man sagt, so, ich esse jetzt meine Tomaten (oder, vonmir aus, meine Schweinsleber) nur noch roh. Das geht nicht.

Und andersrum, wenn man mental und emotional nicht im Gleichgewicht ist, dann fällt es auch so schwerer, eine Diät zu verfolgen bei der man am meisten im Gleichgewicht ist. Beides gehört zusammen, wem es um ganzheitliches Wohlbefinden geht der entwickelt sowohl den Körper als auch den Geist.
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Etznab



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BeitragVerfasst am: 20.11.2010, 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

Franzl hat Folgendes geschrieben:

Hey,

ich glaube die o.g. Positiv-Beispiel-Vorzeige-Rohveganer geben mehr als 10€ wöchentlich fürs Essen aus, besonders die diversen Supplemente dürften nicht ganz billig sein.


Nicht glauben - gucken Wink
http://www.youtube.com/watch?v=SbEUHCU_GtM

Der erste Link(s.o.) führt zu einem Video über einen veganen Rohköstler, der nach eigener Aussage arm ist (Taxifahrer in Las Vegas) und seinen rohköstlichen Lebensstil nicht nur bewältigt, sondern auch nennenswerte Resultate im Bodybuilding zu verzeichnen hat.
Und man muss ja nicht gleich Bodybuilder werden - aber nach Eiweßmangel sieht der gute Mann tatsächlich nicht aus.


Liebe Grüße,
Etznab

PS: Konnte das als es mir wieder einfiel nicht mehr editieren, wollte aber auch keinen neuen Post machen dafür: der letzte Link in meinem letzten Post führt zu nem Veganer - nicht zu nem rohkost-Veganer.
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Paradigma



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Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 21.11.2010, 08:39    Titel: Wow - ABER Antworten mit Zitat

Zitat:
ich glaube die o.g. Positiv-Beispiel-Vorzeige-Rohveganer geben mehr als 10€ wöchentlich fürs Essen aus, besonders die diversen Supplemente dürften nicht ganz billig sein
.

Ja, die Kosten sind einfach zu hoch - wenn man mit ca. 10 EURO hinkommen muss.
Ja, der Taxifahrer lebt in Las Vegas und sammelt in Parkanlagen Grünzeug - wenn ich das in Berlin (NeuKölln und angrenzende Bezirke)machen würde, würde ich zwischen den hundekothaufen nichts mehr finden...ALLES zugesch...Es ist wirklich so...
Ich müsste demnach ins Berliner Umland fahren - habe aber keinen Führerschein und kein Auto...Mit den öffentlichen erreicht man die Stellen nicht unbedingt und die Fahrkartenkosten würden in etwa soviel betragen wie 300 - 4oo Gramm Wildkräuter aus der Wildkräuterei Oberhavel...
Ist keine Klagerei meinerseits und soll auch keine fadenscheinige Entschuldigung für Bequemlichkeit darstellen - das ist nur das ernüchternde Ergebnis meiner bisherigen Recherchen und Bemühungen.
Meine situation ändert sich vermutlich erst in 2-3 Jahren, danach wird es, wenn alles so klappt wie geplant, wesentlich einfacher...
Von daher:
Es geht ja nur um die nächsten 2-3 Jahre.

Zitat:
Der erste Link (s.o.) führt zu einem Video über einen veganen Rohköstler, der nach eigener Aussage arm ist (Taxifahrer in Las Vegas) und seinen rohköstlichen Lebensstil nicht nur bewältigt, sondern auch nennenswerte Resultate im Bodybuilding zu verzeichnen hat.
Und man muss ja nicht gleich Bodybuilder werden - aber nach Eiweßmangel sieht der gute Mann tatsächlich nicht aus.


Ja Etznab das stimmt...Das Video ist der Hammer...Und nach Eiweißmangel sieht der wirklich nicht aus.
Mein Englisch jedoch ist nicht sooo berauschend ABER mir ist so, dass er tatsächlich auch die Erdnüsse und Kartoffeln ROH isst ...Ich habe so meine Bedenken, ob der Mann dauerhaft gesund bleiben wird...Geht aus dem Video hervor, wie lange er das schon macht??? Ich habe davon nichts mitbekommen - keine Zeitraumangaben u.ä.

Ich gehe aber auch gleich noch in den Thread über rohe Kartoffeln, ich meine einen derartigen Thread hier gesehen zu haben...

Greez
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Franzl



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BeitragVerfasst am: 25.11.2010, 18:14    Titel: Re: Endlich Rohkost - Ja, ich will auch! Antworten mit Zitat

Paradigma hat Folgendes geschrieben:
Ach so, aus Geldmangel habe ich keinen Telefonanschluss mehr und gehe daher nur noch sporadisch ins Internet und zwar über ein Internetcafe - also, es kann schon ne zeit dauern, bis ich antworte...


Hallo Hoppel,

hast Du mittlerweile wieder einen festen Telefon- bzw Internetzugang?
Würde mich für Dich freuen.
Du bist ja doch reichlich aktiv im Forum und das zu allen Tageszeiten.

LG, Franzl


Zuletzt bearbeitet von Franzl am 25.11.2010, 23:25, insgesamt einmal bearbeitet
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