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Eine 100%ige Rohkostwoche
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Gerald
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BeitragVerfasst am: 24.10.2006, 20:39    Titel: Ist doch nicht so schlimm.... Antworten mit Zitat

.... morgen ist ein neuer Tag. Sonne2
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Koalina



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BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 09:28    Titel: Re: Ernsthaftigkeit Antworten mit Zitat

Franzl hat Folgendes geschrieben:
Wenn ich mir die Beiträge der 100%-RK-Probanden so anschaue und lese, daß da einige schon den ersten Tag mit Ausnahmen beginnen, etc. ... Confused Confused Confused Crying or Very sad Crying or Very sad Crying or Very sad

Ohne eine gewisse Selbstdiziplin und entsprechender vorheriger mentaler Vorbereitung ist die ganze Aktion für die Katz.

Gruß
H.


Hallo Franzl,

ich finde Deine Aussage sehr hart. Du kannst nicht wissen, was jeder von uns im Hintergrund für ein Päckchen zu tragen hat.

Ich persönlich freue mich über jeden Tag, den ich halbwegs "vernünftig" mit dem Essen umgehe. Mehr mag ich dazu nicht sagen.

Wie Gerald schon sagte, heute ist ein neuer Tag!

Liebe Grüße und nichts für ungut
Tina
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Gerald
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BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 11:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde die Aussage an sich auch etwas hart, aber sie ist bestimmt nicht so gemeint, wie sie vielleicht rüberkommt.

Solche Aussagen sind leider das Ergebnis von den fanatisch geschriebenen Rohkostbüchern und auch einigen Leuten in diversen Foren. Confused

Nach dem Lesen bestimmter Bücher, gibt es für viele Rohköstler dann nur noch eben Rohköstler (aber bitte 100%) und Schlechtköstler.
Die Schlechtköstler sind dann praktisch die Unterschicht, eigentlich so gar nicht liebenswert und sie werden regelmäßig bedauert.
Ich war damals auch verdammt nah dran, so zu denken. Ich habe gerade noch so die Kurve gekriegt. Tagtäglich erlebe ich, wie nett doch auch die "normal" essenden Menschen sind. Ich unterhalte mich gerne mit meinen Mitmenschen, auch wenn diese anders leben. Dass es nicht so viele Gemeinsamkeiten gibt, das ist halt so, aber es gibt auch andere Themen, über die man sich unterhalten kann.
Also ich sehe erst mal jeden Menschen als guten Menschen an und diesen behandele ich auch respektvoll, so wie ich auch behandelt werden möchte von meinen Mitmenschen.
Stellt sich dann heraus, dass der gegenüber mir, wirklich ein A***** ist, dann gebe ich mich mit solchen Menschen nicht ab, fertig. Mr. Green

Bei Franzl bin ich mir sicher, dass er nicht so eine (für mich) fanatische Einstellung hat, oder? winke

Und jede Ernährungsverbesserung kann eine Verbesserung der Gesundheit mit sich bringen! Wenn jemand von 10% Rohkost auf 20% Rohkost umstellt, ist sogar das schon eine gute Verbesserung.
Allein wenn jemand statt das giftige Kochsalz Kristallsalz nimmt, stellt das eine deutliche Verbesserung dar (kann sogar anfangs entgiften, siehe Vortrag: http://www.h2ovital.de/Lieferungen.htm ). Mr. Green
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Franzl



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BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 18:37    Titel: Re: Ernsthaftigkeit Antworten mit Zitat

Koalina hat Folgendes geschrieben:
Franzl hat Folgendes geschrieben:
Wenn ich mir die Beiträge der 100%-RK-Probanden so anschaue und lese, daß da einige schon den ersten Tag mit Ausnahmen beginnen, etc. ... Confused Confused Confused Crying or Very sad Crying or Very sad Crying or Very sad

Ohne eine gewisse Selbstdiziplin und entsprechender vorheriger mentaler Vorbereitung ist die ganze Aktion für die Katz.

Gruß
H.


Hallo Franzl,

ich finde Deine Aussage sehr hart. Du kannst nicht wissen, was jeder von uns im Hintergrund für ein Päckchen zu tragen hat.

Ich persönlich freue mich über jeden Tag, den ich halbwegs "vernünftig" mit dem Essen umgehe. Mehr mag ich dazu nicht sagen.

Wie Gerald schon sagte, heute ist ein neuer Tag!

Liebe Grüße und nichts für ungut
Tina


Liebe Tina, Sonne2

mag vielleicht etwas hart rüberkommen,
da ich selbst die letzten Jahre einige Päckchen mit mir herumgetragen und früher eben nicht über diese Selbstdiziplin verfügt habe, stehe ich zu meiner Aussage. War ja auch nicht (nur) als Kritik gemeint sondern ich dachte, mit meinem CrySad-Smiley ( Crying or Very sad ) auch zu bekunden, daß es mich etwas traurig stimmte da ja auch einige Teilnehmer sich nicht erst seit gestern mit dem Thema Rohkost auseinandersetzen.

Mein letztes großes "Päckchen", daß ich ziemlich genau zwei Jahren geschnürt bekommen habe (habe dem Leben eines anderen Verkehrteilnehmers per Autounfall ein Ende gesetzt), würde ich vielleicht ohne Rokost, die ich damals schon mit wenigsten Ausnahmen zu 100% praktizierte, immer noch mit mir rumtragen.
BTW: war für mich mit eine Bestärkung 100% rohköstlich bleiben zu wollen

Liebe Grüsse
F.
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Franzl



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BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gerald,

Gerald hat Folgendes geschrieben:
Ich finde die Aussage an sich auch etwas hart, aber sie ist bestimmt nicht so gemeint, wie sie vielleicht rüberkommt.

Solche Aussagen sind leider das Ergebnis von den fanatisch geschriebenen Rohkostbüchern und auch einigen Leuten in diversen Foren. Confused


Tschuldigung, quatsch Exclamation

Zitat:

Nach dem Lesen bestimmter Bücher, gibt es für viele Rohköstler dann nur noch eben Rohköstler (aber bitte 100%) und Schlechtköstler.
Die Schlechtköstler sind dann praktisch die Unterschicht, eigentlich so gar nicht liebenswert und sie werden regelmäßig bedauert.


Fehlinterpretation von dem was ich sagen wollte.
Es geht hier nicht um Gut- oder Schlechtmenschen sondern nur darum, daß die Teilnehmer sich gerade mal eine Woche 100% roh ernähren wollten und ich davon ausgehe, daß sie zuvor sicherlich schon einen gewissen Rohkostanteil in ihrer Ernährung hatten, sonst wären sie kaum in diesem Forum gelandet.
Da weiß ich aus eigener Erfahrung, dass es man sich mit z.B. Meditation, autogenem Training etc. am Vorabend wunderbar auf ne Fasten- oder in dem Fall: Rohkostwoche einstellen / aufbauen kann. Das die ersten ein-zwei Tage kein Zuckerschlecken zu erwarten ist, sollte man auch im Hinterkopf haben. Ausreden, warum etwas nicht geht, findet man immer.

Zitat:

Ich war damals auch verdammt nah dran, so zu denken. Ich habe gerade noch so die Kurve gekriegt. Tagtäglich erlebe ich, wie nett doch auch die "normal" essenden Menschen sind. Ich unterhalte mich gerne mit meinen Mitmenschen, auch wenn diese anders leben. Dass es nicht so viele Gemeinsamkeiten gibt, das ist halt so, aber es gibt auch andere Themen, über die man sich unterhalten kann.
Also ich sehe erst mal jeden Menschen als guten Menschen an und diesen behandele ich auch respektvoll, so wie ich auch behandelt werden möchte von meinen Mitmenschen.
Stellt sich dann heraus, dass der gegenüber mir, wirklich ein A***** ist, dann gebe ich mich mit solchen Menschen nicht ab, fertig. Mr. Green


Was willst Du mir / uns mitteilen!? nixweiss
So wie ich es sehe, bin ich der einzige Rohköstler in meinem Landkreis. meine Frau und meine Kinder ernähren sich nicht rohköstlich - ich finde sie trotzdem nett und ich u8nterhalte mich gerne mit Ihnen und ich habe auch Freunde und bekannte, die sich alles andere als rohköstlich ernähren. Da gibt es nachwievor Themen über die man sich unterhalten kann. Ich lerne auch nachwievor neue bekannte kennen die nicht aus dem rohköstlichen Umfeld stammen.

Zitat:

Bei Franzl bin ich mir sicher, dass er nicht so eine (für mich) fanatische Einstellung hat, oder? winke


sehe ich auch so

Zitat:

Und jede Ernährungsverbesserung kann eine Verbesserung der Gesundheit mit sich bringen! Wenn jemand von 10% Rohkost auf 20% Rohkost umstellt, ist sogar das schon eine gute Verbesserung.


Question eine gute verbesserung ? -> bezweifele ich eher

Zitat:

Allein wenn jemand statt das giftige Kochsalz Kristallsalz nimmt, stellt das eine deutliche Verbesserung dar (kann sogar anfangs entgiften, siehe Vortrag: http://www.h2ovital.de/Lieferungen.htm ). Mr. Green


als dass vor Jahren machte, stellte ich sich leider keine Änderung meines befindens ein.

Gruß
F.
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Brandi



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BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Franzl,

ich fühle mich auch ein wenig angepieselt von deiner Aussage.
Vielleicht zur Erklärung: Ich habe einfach nicht den Anspruch dauerhaft 100% zu machen. Daher ist das mit dem Kaffee/Tee für mich auch während einer "100%-Woche" völlig ok. Ich habe gelesen, dass du die 100% auch damit begründest, dass ansonsten keine "himmlischen Phasen" möglich sind. Das glaube ich dir ohne weiteres, mir fehlt da der Erfahrungshintergrund. Da mir mein Essen aber auch so gut schmeckt, ich keinerlei gesundheitlichen Probleme habe, sportlich bin, jünger aussehe etc. (eben alles worauf Rohe so pochen), fühle ich einfach keinen inneren Drang 100% zu machen.
Ich weiß, dass es ein eigenes Vokabular für Leute wie mich gibt ("Mangeldenker"), diese Begriffe sind für mich aber Argumentationskrücken und reichlich sinnentleert, wenn die wohlhabenden Rohköstler mal ehrlich schreiben, wieviel Geld sie aufwenden. Das ist für mich einfach undenkbar und ich kann nicht bei jeder Nuss und jedem Apfel aus konventionellem oder Bioanbau erst recherchieren, ob sie nun 100% roh sind. Dann müsste ich mein Essen komplett aus Kisten beziehen und das will und kann ich nicht.

Im Übrigen, was auch Gerald anschnitt, finde ich die Weltfremdheit (da las ich in einer Diskussion, die in irgendwelche Sphären verstiegen war, dass man z.B. keine Kinder kriegt, wenn man so ganz rein bleiben will) einiger 100%iger so abschreckend und rigide, dass ich da gar nicht hin will. Ehrlich, wenn alles nur noch um die Nahrung kreist, man gar keine anderen Menschen mehr akzeptieren kann, man nur noch abgespacte Gedankenkonstrukte hat und Gemeinsamkeit mit Normalos gar nicht genießen kann, dann sterbe ich lieber 30 Jahre eher (was ja auch noch zu beweise wäre). Bis dahin hatte ich aber ein schönes Leben und hab sowas lebensimmanentes wie Kinder z.B. nicht aus meinem Leben gehalten. Alles andere ist nämlich Todsein mitten im Leben, meiner Meinung nach.

Oh je, jetzt bin ich ein bisschen abgedriftet. Hättest dir die Heulsmileys jedenfalls sparen können, das passt auch gar nicht zu dir. Ich kann verstehen, dass du mit dem Todesfall ein dickes Paket auf der Seele hast, aber wenn du das nur mit 100% roh als völlig bearbeitet erlebst, dann ist da wohl eher wenig wirklich erledigt.

LG
Brandi
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Gerald
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BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Franzl,

das was ich schrieb, war nicht auf dich bezogen, sondern auf die Menschen, die anders essende Menschen halt als schlechtere Menschen beurteilen.

Nur bei meiner Kernaussage bleibe ich, was z.B. Avokados aus dem Bioladen betrifft oder andere kleine Dinge.
Ich weiß von ein paar Leuten, die wegen so einer Denkweise, dass man nur von Versendern bestellen soll, weil die Rohkost sonst nicht funktioniert, finanziell fast ruiniert wurden. Das kanns wirklich nicht sein, oder?

Außerdem werden Früchte und Gemüse, das mit dem Flugzeug kommt, geröntgt, zwar doppelt, erst im Flugzeug, dann im Flughafen. Sollte man auch bedenken.

Das beste Gemüse und die besten Früchte sind die aus dem eigenen Garten. Ich denke, da sind wir einer Meinung, oder? Es gibt nichts besseres (natürlich vorausgesetzt, dass keine stark befahrene Straße, Industrie in der Nähe ist)! Kein Transport, reif geerntet, man weiß was man hat. Sonne2

Im übrigen glaube ich, dass die richtigen fanatischen Rohköstler absolut in der Minderheit sind. Gott sei Dank! Very Happy


Zu Deiner Aussage:
Ich bin halt einfach der Meinung, dass man Menschen nicht motivieren kann, indem man Ihnen sagt, dass sie es nicht bringen, bzw. versagt haben, sondern man motiviert sie, indem man die Fortschritte anerkennt und dies auch mitteilt, auch wenn diese noch so klein sind. Meine Meinung

Ich hoffe, Du glaubst mir, dass ich nicht dich meinte.
Ich habe halt schon einiges miterlebt in den letzten 11 Jahren.

Ich schrieb:
Code:
Und jede Ernährungsverbesserung kann eine Verbesserung der Gesundheit mit sich bringen! Wenn jemand von 10% Rohkost auf 20% Rohkost umstellt, ist sogar das schon eine gute Verbesserung.


Du darauf:
Zitat:
eine gute verbesserung ? -> bezweifele ich eher


Da habe ich andere Erfahrungen machen dürfen. Mein Vater ist fast kein Fleisch mehr, dann mehr gutes Olivenöl und andere kleine Dinge, die er verbessert hat. Er macht dies nach seiner OP, hat jetzt 3 Bypässe. Er wäre jetzt wohl schon unter der Erde, wenn er nicht was verändert hat. Mir ist klar, dass dies zu wenig ist und dass er gwiss nicht alt werden wird, aber es hat schon was gebracht. Laut Arzt im Krankenhaus wären die Bypässe wohl schon wieder so gut wie dicht, wenn er seine Ernährung nicht umgestellt hätte. Aber wie gesagt, bei so was trotzdem zu wenig.

Ich kenne noch jemand anderen, der seine Ernährung mehr auf Rohkost umgestellt hat, auch nicht gravierend, aber auch bei ihm war deutlich nach dem Herzinfarkt und Bypassoperation eine Verbesserung zu spüren.


Zitat:
als dass vor Jahren machte, stellte ich sich leider keine Änderung meines befindens ein.


Selbstverständlich kann man das nicht verallgemeinern. Aber es ist auf jeden Fall eine Verbesserung, und zwar eine sehr gute Verbesserung, wenn jemand statt Kochsalz Kristallsalz verwendet.

Das mit dem Verkehrsunfall tut mir leid. Ich verstehe nur nicht, wie durch die Rohkost die Bewältigung funktionierte? Vielleicht weil man dadurch auch ein ganz anderes Weltbild bekommt und auch der Geist und das Selbstwertgefühl gestärkt wird?
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Zuletzt bearbeitet von Gerald am 25.10.2006, 20:18, insgesamt einmal bearbeitet
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mfs



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BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muss da auch mal meinen Senf zugeben. Dieses Forum heisst Rohkostszene. Ich erwarte hier nicht 1000% Fanatiker, die nichts anderes als Essen im Kopf haben oder welche, die auf andere herabsehen.

ABER

Wenn ich mir vornehme, 100% für XX Tage zu machen, dann gibt es nur ENTWEDER ODER.
99% ist dann am Ziel vorbei.

Wenn ich faste, dann faste ich und wenn ich abends oder wann auch immer irgendwas esse, dann war das eben kein fasten. Dann muss ich sagen, ok, hat nicht geklappt, warum auch immer neuer Versuch.

Daher ist die Aussage von Franzl in Ordnung und jeder der sich auf den Schlips getreten fühlt, sollte ein wenig an seinen Zielen arbeiten.

Kaffee, Tee oder Alkohol und Zigaretten machen nun mal jede 100% kaputt. Da hilft es auch nicht sich einzureden, wie gut es einen damit geht. Die Geschmacksnerven werden betäubt, die Darmflora geschädigt und eine Entgiftung illusiorisch.

Bitte sieht das doch mal realistisch. Ich sag doch auch nicht, ich fahre eine Woche nach Italien und komme am ersten abend schon wieder kurz nach Deutschland.

Solche gemeinsamen Wochen sind gut und sollten Anreiz sein. Und man sollte sich das Ziel nicht nur setzen, sondern auch versuchen es zu erreichen. Wenn der erste Tag nicht klappt, dann der zweite.....

In dem Sinne, aller Anfang ist schwer aber nur wer Anfängt, kann weiter kommen. Nur bitte macht euch nichts vor, sich selbst beschneiden bedeutet sich selbst belügen.

Manfred
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Gerald
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BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Manfred,

wenn man aber von vorn herein sich sagt, ich mache mit, aber Kaffee und Tee erlaube ich mir, dann ist es doch auch o.k., oder?

Es geht ja in dieser Woche nicht darum, dass es ein Wettkampf ist, wer es schafft, wirklich 100% roh zu sein.

Aber ich finde es auch in Ordnung, wenn dann Tina und Brandi schreiben, dass sie die Aussage etwsa getroffen hat. Doch lieber so, als gar nichts zu schreiben und das ins sich reinfressen (ist das dann roh? Kichern ).

Offen darüber reden bzw. schreiben, seine Gefühle, Gedanken und Meinungen mitteilen ohne gleich beleidigt zu sein, so würde ich es für gut empfinden.

Wir sind doch alle auf dem Weg und können nur von einander lernen. Meine Meinung
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Brandi



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BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

Manfred,

langsam wundere ich mich überhaupt nicht mehr, dass in den Roh-Foren in aller Regel schamhaft über das geschwiegen wird, was wirklich gegessen wird. 100% ohne Wenn und Aber, die Leute kann man wohl an wenigen Händen abzählen und da meine ich nicht nur die, die im Internet vertreten sind. Und von denen sind sehr viele -wie gesagt- für mich kein Vorbild.
Ich hatte mich sehr gefreut, dass hier offen über Kaffee und (vielleicht) erhitzte Nahrungsmittel geschrieben wird, dass wir einfach offen und ehrlich sind und es hauptsächlich um einen gesundheitsbewussten Lebensstil geht.
Die Kommentare, die jetzt kommen, finde ich echt schräg. Wie wäre es, einfach mal zu schweigen, vor allem, wenn wir von vorneherein betonen, dass es uns nicht um das geht, worum es den 100%igen geht. Ey, hallo? Ich habe eine Tasse Kaffee und eine Tasse Tee getrunken. Darf sich keiner wundern, wenn Rohköstler für einen Haufen Spinnerter gehalten werden, wenn man für sowas allen Ernstes ein Fass aufmacht.

Wovon muss ich denn überhaupt entgiften? Wo kann ich wissenschaftlich fundierte Untersuchungen über die angebliche Entgiftung nachlesen? Ich fühle mich nämlich so gänzlich unvergiftet und glaube nicht, dass mich das Tässchen Kaffee allen Ernstes eher ins Grab bringen wird.

LG
Brandi
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Franzl



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BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Gerald hat Folgendes geschrieben:
Das mit dem Verkehrsunfall tut mir leid. Ich verstehe nur nicht, wie durch die Rohkost die Bewältigung funktionierte? Vielleicht weil man dadurch auch ein ganz anderes Weltbild bekommt und auch der Geist und das Selbstwertgefühl gestärkt wird?


Deine vermutung mit dem Weltbild ist nicht ganz verkehrt lieber Gerald,

über einen sehr langen Zeitraum war ich vor meiner Rohkostzeit ein ausgeprägter Pessimist mit häufigen (z.T.) sehr depressiven Phasen. Nach einem totalen Burnout mit Zusammenbruch war ich auch vor gut über 10 Jahren längere Zeit in fachärztlicher Behandlung.
Für Dinge, die nicht gut liefen gab ich mir immer persönlich die Schuld, war ein Workaholic, der nie mit sich selbst zufrieden war und mich ständig mit nicht zu erfüllenden Anforderungen mass.

Nach einer gewissen Zeit natürlicher Ernährung stellte ich dann eher verblüfft fest, daß nicht nur meine körperlichen Gebrechen gesundeten sondern daß Stimmungsschwankungen und depressive Gedanken, Zukunftsängste etc. plötzlich wie weggeblasen waren, ich auch mal die Arbeit ohne schlechtes Gewissen liegen lassen konnte, kurzum eine lange nicht mehr gekannte Lebensfreude entwickelte, eine Leichtigkeit, die mich schwer an meine Kindheit erinnerte.

Kurz dannach passierte mir (unverschuldet) dieser Unfall. Wäre es ein Jahr zuvor passiert, hätte ich mir Schuld dafür gegeben, Tag und Nacht nicht mehr schlafen können, die Bilder wären mir wahrscheinlich nicht so schnell aus dem inneren Auge verschwunden und ich wäre in Depressionen versunken. So hatte ich (nur) einen Schock, die körperlichen Verletzungen (Schleudertrauma etc) verheilten natürlich ebenfalls äußerst schnell und ich war dann einige Zeit mit sehr positiven Gedanken bei der Seele, die mich zur Beendigung ihrer jetzigen körperlichen Daseinsform ausgewählt hatte. Es war ja kein Zufall, daß ich gerade diese Umgehungsstrasse für die Heimfahrt ausgewählt hatte, die Dame mir dann die Vorfahrt genommen hatte, meine Seele gerade in diesem Augenblick diese Erfahrung machen wollte und es war auch kein Zufall, daß die drei Kinder, die bei mir mit im Auto sassen (eines davon war mir von einem Freund anvertraut worden) ganz ohne Verletzungen den Unfall überstanden, worüber die Polizeibeamten mehr als nur erstaunt waren.

Ich denke übrigens schon sehr lange nicht mehr an diesen Vorfall, fiel mir komischerweise beim Lesen des Beitrags von Koalina wieder ein.

Gruß
F.
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Franzl



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BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

Brandi hat Folgendes geschrieben:

Wovon muss ich denn überhaupt entgiften? Wo kann ich wissenschaftlich fundierte Untersuchungen über die angebliche Entgiftung nachlesen? Ich fühle mich nämlich so gänzlich unvergiftet und glaube nicht, dass mich das Tässchen Kaffee allen Ernstes eher ins Grab bringen wird.
LG
Brandi


Hallo Brandi,

freue mich für dich, daß Du keinerlei gesundheitlichen Gebrechen und Vorbelastungen zu haben scheinst - so ähnlich geht es auch meiner Frau, die daher meinen Ernährungsstil unterstützt - sogar gutheißt - aber auf der anderen Seite für sich nicht die Notwendigkeit sieht dasselbe zu tun.
Mal im Sommer 3-4 Wochen annähernd 100% Rohkost macht sie gerne zwanglos mit, jetzt wieder ernährt sie fast "normal". Ist für mich auch okay.

Ich hatte leider nicht so viel Glück bzw. wollte wohl auch die Erfahrung mit Krankheit und Leid (mein Vater verstarb sehr früh als ich 7 war und wir hatten eine relativ karge harte Kindheit, zum Glück gab es aber immer genug Süssigkeiten für uns kinder Teufel ) erleben.

Wollte dich auch ehrlich nicht krumm anmachen, war nur etwas überrascht

Liebe grüsse
F.


Zuletzt bearbeitet von Franzl am 25.10.2006, 21:04, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Lupine



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BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Brandi,

mir wird in der Rohkostszene auch zu viel entgiftet. Beim Kaffee bin ich allerdings nicht deiner Meinung. Ich habe die persönliche Erfahrung gemacht, dass ich richtig süchtig war. Ich habe nur mehr eine Tasse Kaffee zum Frühstück getrunken und das über Jahre. Ich dachte, die eine Tasse wegzulassen, das kann doch nicht so schwierig sein. Ich hatte drei Tage durchgehend Kopfschmerzen, ich war sowas von müde, es war schrecklich, doch nach dem Entzug und es fühlte sich für mich wirklich so an, ging es mir wesentlich besser. Müdigkeitslöcher, die ich zuvor hatte, waren weg, morgentliches Kopfweh, das ich öfters hatte - weg, ich fühlte mich insgesamt gesünder und energiegeladener. Außerdem erschreckt es mich, welche Wirkung ein Schlückchen Kaffee hat, wenn man entwöhnt ist. Eine Freundin von mir hat auch mit Kaffee aufgehört und danach wieder einmal ein Schlückchen (wirklich nicht mehr) getrunken. Sie musste daraufhin in der Nacht aufstehen, da sie das Gefühl hatte einen Herzinfarkt zu haben, so schnell klopfte ihr Herz. Ich habe einmal einen Kuchen gegessen, der mit Kaffee getränkt war und konnte die Nacht absolut nicht in den Schlaf finden. Ich kenne kein Lebensmittel, dass ähnlich gravierende Auswirkungen hat.

Ich wollte dir nur von meinen persönlichen Erfahrungen berichten.

Liebe Grüße winke

Lupine
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Brandi



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BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 21:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lupine,

doch, ich gebe dir durchaus recht. Ich habe dieselben Erfahrungen gemacht, als ich Wochen nach dem Totalentzug die erste Tasse trank.
In unregelmäßigen Abständen trinke ich jetzt aber wieder Kaffee und komme damit gut klar. Koffein hat einen starken Einfluss auf den Stoffwechsel, besonders den Hirnstoffwechsel.
Generell glaube ich aber, dass es große Unterschiede gibt bei den Menschen. Der eine muss genetisch bedingt viel konsequenter sein als der andere. Nicht umsonst kommen viele Menschen zur Rohkost nach gravierenden gesundheitlichen Einbrüchen oder mit Allergien usw.
Andere können viel mehr locker verstoffwechseln ohne Folgen. Leider gibt es dazu noch wenige Erkenntnisse. Aber es weist schon vieles daraufhin, dass die Lebensspanne zu großen Teilen genetisch determiniert ist. Es wäre spannend zu erfahren, wieviel Einfluss eine jeweils optimale Ernährung auf diese hätte und ob ein genetisch belasteter Mensch mit Rohkost quasi einen genetisch robusten Menschen, der vielen Süchten fröhnt, "überholen" könnte.

Fazit: Den Kaffee hin und wieder lass ich mir schmecken. Hab da keinen Leidensdruck. Ich mache sehr viel Sport und habe dadurch einen sehr guten Kontakt zu meinem Körper; ich meine gut zu spüren, was ok ist und was nicht (z.B. Alk und Zigaretten).

LG
Brandi
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Brandi



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BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Franzl hat Folgendes geschrieben:
Wollte dich auch ehrlich nicht krumm anmachen, war nur etwas überrascht

Liebe grüsse
F.


Hallo Franzl,

ist schon ok. Ich entschuldige mich bei dir auch, war wohl etwas überzogen. War nur ehrlich überrascht ausgerechnet diese doofen Heulsmilies so inflationär in deinem Posting zu finden, die kenne ich sonst eher aus anderer Ecke. Finde die generell unangebracht, wenn damit zum Ausdruck gebracht werden soll, dass man quasi jemand anderen beweint, weil der sich selbst nicht guttut. Ich finde, sowas steht keinem Menschen zu. Denke, du verstehst, was ich meine.

Dann kommt dazu, dass ich leider impliziert habe, dass du irgendwas in Richtung: Tja, ohne Fleisch wird es eh nicht klappen ... rüberbringen wolltest, OBWOHL ich weiß, dass du dich bezüglich solcher Aussagen selber immer wieder disziplinierst und fair bleibst.

LG
Brandi
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